Leckerbissen aus Südostasien – Black Tiger Garnelen

Liebhaber wissen sie zu schätzen und sie sind immer etwas Besonderes.
Als Black Tiger Garnelen werden die besonders großen bezeichnet.

Black Tiger Garnelen

Obwohl es verschiedene Garnelenfamilien gibt, werden die englischen Begriffe Prawn und Shrimp häufig gleichbedeutend verwendet. In den USA ist Shrimp der allgemeine Name für alle Garnelenarten. Die als Black Tiger bezeichneten Garnelen stammen aus dem Indischen Ozean. Sie werden in Aquakulturen gezüchtet oder wild gefangen. Die größten Produzenten sind Thailand, Vietnam, Indonesien, Indien, die Philippinen, Malaysia und Myanmar.

Black Tiger Garnelen haben wenig Kohlehydrate, sind nahrhaft, reich an Vitamin B12, Niacin und sind eine hervorragende Eiweißquelle. Ihr Fleisch ist angenehm fest und erinnert an Hummerfleisch. Sie werden bis zu 20 cm groß und schmecken kalt mit ein wenig Zitrone oder in Schale gegrillt am besten. Kaufen Sie Black Tiger Garnelen am besten frisch bei Ihrem Fischhändler. Es gibt aber auch gute Tiefkühlware in Bio-Qualität.

Black Tiger Garnelen können Sie kalt oder warm genießen. Sie müssen aber immer gegart sein!. Die Garzeit hängt von der Größe ab. Durch zu langes Garen wird das Fleisch zäh und verliert Aroma. Der Panzer sollte beim Garen rosa bis leuchtend rot werden. Ganz wichtig: Entfernen Sie vor der Zubereitung den Darm! Dazu die Black Tiger Garnele mit einem scharfen Messer in der Mitte des Schwanzrückens einschneiden und den Darm vorsichtig herausziehen oder unter fließendem Wasser ausspülen. Black Tiger Garnelen eignen sich hervorragend zum Grillen und Braten. Dazu die Garnelenschwänze mit oder ohne Schale in etwas Öl in der Pfanne oder auf dem Grill beidseitig bei starker Hitze scharf anbraten und 2-3 Minuten garen lassen und mit grobem Salz würzen. Wenn man sie mit dem Panzer gart, ist der Geschmack intensiver.

Kauftipps
Gute, gegarte Garnelen erkennt man an der rosa Färbung, dem festen Fleisch und einem Geruch, der an Meer erinnert. Frische Tiere sollten schwer sein, nicht nach Fisch riechen und einen intakten Schalenpanzer haben. Rohware sollte schnell verarbeitet werden, TK-Produkte noch schneller, vor allem dürfen sie nicht erneut eingefroren werden. Bei gefrorenen Exemplaren darf die Innenseite der Verpackung nicht mit Reif überzogen sein, und das Fleisch sollte keine trockenen Stellen aufweisen.

Garnelen isst man nicht jeden Tag und so bleiben sie immer etwas besonderes. Richtig gebraten oder gegrillt sind sie eine Köstlichkeit. In der anspruchsvollen Gastronomie sollten sie auf keiner Karte fehlen. Im Zeppelin Rastaurant gibt es sie als „Gamba Zamba“, angerichtet auf buntem Salat mit Dressing, zwei verschiedenen Dips und frischem Knoblauchbaguette. Im Hans & John sind es zwei große Scampispieße in Knoblauchöl gebraten. Auch bei den beliebten „Surf and Turf„-Gerichten werden Garnelen mit Steaks oder Schnitzeln kombiniert.

 

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