Schnitzel „Florentiner Art“

Diesen Monat möchten wir Euch für ein gefülltes Schnitzel begeistern: Das Schnitzel „Florentiner Art“.

Schnitzel Florentiner Art

Ihr braucht für dafür:

  • zwei ca. 2 cm dicke Scheiben Kalbsschnitzel oder Schweinelende
  • 100 Gramm Blattspinat
  • 75 Gramm geriebenen Käse Eurer Wahl
  • Semmelbrösel
  • 30 Gramm Mehl
  • 1 Ei
  • eine Knoblauchzehe
  • Salz, schwarzen Pfeffer, Muskat

Zubereitung des Schnitzel „Florentiner Art“

Als erstes schneidet Ihr in das Fleisch eine Tasche, lasst also an drei Rändern ungefähr einen Zentimeter Rand.

Dann geht es an den Spinat. Natürlich müsst Ihr ihn erst einaml gründlich waschen. Dann hack Ihr ihn in grobe Stücke, blanchiert ihn kurz in heißem Salzwasser und schreckt ihn anschließend in Eiswasser. So verliert er seine grüne Farbe nicht. Jetzt den Spinat in einer Salatschleuder trocknen und mit dem geriebenen Käse und der durchgedrückten Knoblauchzehe vermengen. Mit dem Salz, Pfeffer und ein wenig Muskat abschmecken.

Spinat-Käse-Füllung im Schnitzel Florentiner Art

Die saftige Spinat-Käse-Füllung im Schnitzel „Florentiner Art“

Füllt das Schnitzel mit der Spinat-Käse-Füllung und verschließt die Öffnung mit einem Zahnstocher oder einer Rouladennadel. Jetzt könnt Ihr das Schnitzel panieren – oder Ihr lasst es so. In einer Pfanne Butterschmalz aufheizen und die Schnitzel darin goldgelb braten.

Als Beilage eigenen sich alle Salate, Bratkartoffeln, Pommes oder in einer Sahnesauce geschwenkte Nudeln, unter die ein wenig Basilikum gehoben wurde. Als Deko könnt Ihr Cocktailtomaten nehmen.

Dazu passt ein Weißwein wie zum Beispiel trockener Riesling. Wir wünschen gutes Gelingen und guten Appetit.

Was ist eigentlich die Florentiner Art?

Weshalb das Schnitzel „Florentiner Art“ genannt wird, ist nicht ganz klar. Wahrscheinlich wegen der Füllung mit dem Spinat und dem Käse. Es gibt ein Fischgericht mit Spinat bedeckt und mit Käse überbacken, dass als authentisch florentinisch gilt. Alle anderen Fantasie-Gerichte sind Variationen oder Erfindungen mit anderen Zutaten, die in Florenz nicht in der Küche vorkamen. Klassisch wird eigentlich die Garnitur eines Gerichtes so genannt (à la florentine). Wer mehr wissen möchte schaut in die Wikipedia.

 

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